FDP Hochsauerlandkreis

Pressemitteilungen vom 09.07.2019:

Verspätung und Zugausfälle obere Ruhrtalbahn

Verspätungen und Zugausfälle Obere Ruhrtalbahn
„Der von der Deutschen Bahn auf der Oberen Ruhrtalbahn erbrachte
Schienenverkehr war insbesondere in den Monaten April und Mai 2019 katastrophal“, mit diesen Worten nahm Dr. Ingo Heinrich, Leiter des Bereichs Vergabemanagment und Vertragsmanagement bei der DB Region im Ausschuss für Wirtschaft, Struktur und Tourismus Stellung.
Auf Antrag der FDP-Kreistagsfraktion war die Einladung an ihn und den Vertragspartner Nahverkehrsverband Westfalen-Lippe (NWL) erfolgt.
„Verlässlicher Bahnverkehr sieht anders aus und das auf einer für die Region besonders wichtigen Schienenstrecke“, war der durch den
Fraktionsvorsitzenden Friedhelm Walter erhobene Vorwurf, „dass in
Verbindung mit gerade erst gestiegenen Nutzerzahlen.“

Aus den Ausführungen von Heinrich wurde deutlich, dass insbesondere die neuen Pesa-Züge wesentlicher Grund für die Verspätungen, wenn nicht sogar Ausfälle, zum Teil sogar mitten auf der Strecke waren. „Die von uns erwartete Qualität ist leider nicht erbracht worden und unsere Möglichkeiten der technischen Verbesserung waren leider ausge-schöpft, trotz Überstunden in den technischen Werkstätten.“
Ersatzschienenfahrzeuge stehen darüber hinaus nur begrenzt zur Verfügung, so dass viel Ärger auf die Zugbegleiter herab prasselte, obwohl ja nicht verantwortlich.
Auch das Informationsmanagement war anfangs nicht zufrieden-stellend, konnte aber mit Aufstellung von Notfahrplänen verbessert werden.
Ab November sollen alle neuen Pesa-Fahrzeuge im Sauerlandnetz auf den technisch neuesten Stand gebracht worden sein, so die Zusage des polnischen Herstellers, der über Monate hinweg alle eingesetzten Züge überarbeiten muss.
Auch die höheren Geräuschimmissionen wurden thematisiert, zwar noch im Rahmen des Erlaubten, aber deutlich höher als bisher gewohnt. Technische Lösungen sollen greifen, dafür ist man sogar bereit, einen höheren Verschleiß in Kauf zu nehmen.
Auch der Vertreter des NWL versicherte, dass man zwar weiterhin in ständigem Gespräch zur DB Region stehe, dass aber auch deutlich kritische Worte gefunden wurden.
„Es steht fest, dass gerade erst gewonnene Kunden sich nach diesen Erfahrungen nur schwer wiedergewinnen lassen. Hier werden besondere Anstrengungen und Angebote durch die Deutsche Bahn erwartet, um verlorenes Vertrauen wieder herzustellen,“ so Friedhelm Walter zum Abschluss einer langen Diskussion im Ausschuss.
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Friedhelm Walter:


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