- FDP Hochsauerlandkreis

FDP | Naturschutz

FDP zu Besuch in der Biologischen Station des HSK

Haben sie schon einmal die Medebacher Bucht, die Bergwiesen bei Winterberg, den Arnsberger Wald oder das Gebiet rund um die Möhne besucht ? Vielleicht fanden sie ein Schild „LIFE-Projekt“. Dort und in vielen anderen Bereichen hat die Biologische Station HSK mitgewirkt.
Grund genug, dieser Einrichtung einen Besuch abzustatten, fand die FDP-Kreistagsfraktion. Eingeladen waren auch die Vertreter der FDP-Stadtfraktion Brilon. Umfassend und von großem Interesse begleitet war die Vorstellung durch den Leiter, Herr Werner Schubert.
Mit zahlreichen Bildern wurde die Arbeit insbesondere im Vertragsschutz, das meint in Naturschutzgebieten, immerhin 563 ausgewiesene Flächen im HSK, in Fauna, Flora, Habitat-Gebieten und in Vogelschutzgebieten.
Gefördert insbesondere durch das Land, mit 20 % der Regelausstattung auch durch den HSK planen, organisieren und packen an 9 wissenschaftliche MitarbeiterInnen und Landschaftspfleger Maßnahmen des Naturschutzes. Grundlage ist ein jährlicher Arbeits- und Maßnahmenplan, der eng mit der Unteren Landschaftsschutzbehörde des HSK, aber auch dem Landesamt für Natur- und Umweltschutz und örtlichen Forstämtern abgestimmt wird.
Von besonderem Interesse war für die Kreistagsfraktion die Mitwirkung der Station beim Landschaftsplan Brilon. Hier stehen regional gebundene Mittel aus Windkraftplanungen in Millionenhöhe zur Verfügung. Bisher konnten rund 220 000 € für besondere Projekte bereits zur Verfügung gestellt werden. Weitere Projektideen sind gefragt, aus der Fraktion kamen ebenfalls zwei neue Vorschläge, die nun auf Umsetzbarkeit geprüft werden.
Keine leichte Aufgabe, da die Prinzipien „Freiwilligkeit, Kooperation mit Partnern und Konsens“ auch Grenzen setzen.
Herr Dünnebacke von der Unteren Landschaftsschutzbehörde machte dazu entsprechende Ausführungen. Er ist zuversichtlich, dass die zur Verfügung stehenden Mittel, wenn nicht im Bereich Brilon, dann aber im gesamten Kreis-gebiet umgesetzt werden können.
„Eine Rückgabe der Mittel an die Bezirksregierung, wie gesetzlich vorgegeben, wenn eine Umsetzung bzw. Einsetzung der Mittel innerhalb von 4 Jahren nicht möglich war, gilt es auf jeden Fall zu vermeiden“, so lautete das Fazit aus dem Besuch.
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