FDP Hochsauerlandkreis

Kommunalwahl 2014

Kandidatinnen und Kandidaten Kreistagswahl 2014

Den Flyer der FDP-Fraktion des HSK können Sie hier runterladen

Arnsberg

Ulrich Kahler - Rechtsanwalt
Cornelia Schlotmann - Chefsekretärin
Jörg Finkeldei - Vertriebsleiter
Renate Niemand - Lehrerin
Rolf Brand - Unternehmer
Tobias Frese - Student
Friedhelm Walter - Oberstleutnant a. D.

Bestwig
Karl-Michael Senge - Steuerberater

Brilon
Josef Mühlenbein - Rechtsanwalt
Daniel Schönfelder - Dip. Finanzwirt
Sebastian Plenkers - kaufm. Angestellter

Eslohe
Martin Schubert - Rechtsanwalt

Hallenberg
Walter Niggemann - Betriebswirt im Handwerk (auch Medebach)

Marsberg
Karl-Peter Brendel - Staatssekretär a.D.
Andrea Willeke - Hotelfachfrau

Medebach
Walter Niggemann - Betriebswirt im Handwerk (auch Hallenberg)

Meschede
Herbert Kordel - Kaufmann
Gert Virnich - Studiendirektor a. D.
Ingrid Völcker - Industriekauffrau

Olsberg
Helmut Wegener - Kalkulator
Bernd Kräling - Kaufmann (und Winterberg 2)

Schmallenberg
Wilfried Stötzel - Sicherheitsingenieur
Ralp Plänker - Kraftfahrzeugsachverständiger
Klaus Willeke - Gärtner

Sundern
Dorothee Thiele - kaufm. Angestellte
Georg Teipel - Versicherungskaufmann
Hanns-Rüdiger Fehling - Dipl.Ingenieur

Winterberg
Heinz Gerlach - öffentl. best. Vermessungsingenieur
Bernd Kräling - Kaufmann (auch Olsberg 2)

Kommunalwahlprogramm HOCHSAUERLANDKREIS 2014

Liberale Politik fortsetzen

“Die Gemeinde ist wichtiger als der Staat und das Wichtigste in der Gemeinde (und im Kreis) sind die Bürger”. Mit diesem Zitat beschreibt Theodor Heuss die Herausforderung für die Liberalen auf allen Ebenen. Und es beschreibt die Situation der Freien Demokratischen Partei vor den Kommunalwahlen in diesem Jahr.
Die liberale Idee des selbstbestimmten Lebens mit allen Chancen auf persönliches Glück und Entfaltung der eigenen Lebensziele ist unverändert attraktiv. Wir stellen in der gegenwärtigen Situation fest, dass viele andere Parteien glauben, sich einen liberalen Mantel überstülpen zu müssen.
Aber wir sind mit unseren Überzeugungen des “mündigen Bürgers” das Original, setzen auf die Freiheit der individuellen Stärke und die Bereitschaft, Verantwortung für sich und die Mitbürger zu übernehmen.
Eine starke liberale Basis ist Voraussetzung, dass diese Überzeugung ihre Kraft weiter entfalten kann.


Lebensqualität sichern

Wir haben in unserer Region ein hohes Maß an Lebensqualität erreicht. Eine starke mittelständische Industrie schafft viele qualifizierte Arbeitsplätze, ein starker Tourismus zieht Menschen in unsere Region. Die Arbeitslosigkeit ist dank innovativer Unternehmen, die Spitzenprodukte für den Weltmarkt erzeugen, gering. Die uns umgebende Natur mit ihren Flüssen, Wäldern und Wiesen ist vielen Menschen Lebenselixier.
Wir bekennen uns zum Sauerland als ländlicher Region, schätzen die Nähe der Menschen in unserem Umfeld, in Vereinen unterschiedlichster Ausrichtung.
Diese Lebensqualität zu sichern ist unsere Herausforderung !


Liberales Profil

In der Wahlperiode 2009 bis 2014 waren im Kreistag und in den Fachausschüssen

finanzpolitische Solidität,
Aufgabenkritik und
Transparenz

Leitlinien unseres Handelns. Diese sind auch weiterhin gültig.

Im Kreistag konnten wir als Liberale ein eigenes Erfolgsprofil gewinnen:

- Wir bekennen uns zu “Freiwilligen Leistungen”, insbesondere im kulturellen Bereich. Sie werden jährlich dargestellt und auf Effektivität überprüft.

- Bildungsangebote der Berufsschulen und Berufskollegs werden gegenwärtig auf Effizienz und Bewährung am Arbeitsmarkt untersucht.

- Die Zukunftsfähigkeit von Großprojekten war uns ein besonderes Anliegen, nicht alles fand unsere Zustimmung.

- Wartezeiten für Kraftfahrzeugan- und -ummeldungen werden durch vorherige Datenübertragungen reduziert.

- Strukturen in kreiseigenen Gesellschaften konnten gestrafft werden.

Mit insgesamt 90 Anträgen und Anfragen haben wir aktuelle Probleme angesprochen und auch Lösungen angeboten. In allein 36 Anträgen zum Jahreshaushalt haben wir Alternativen zum Ausgabeverhalten und Sparpotentiale angeboten, in Teilen durchsetzen können.


Wahlprüfsteine

Für die zukünftige Entwicklung im Sauerland sind vier große Themenbereiche von entscheidender Bedeutung

1. Verkehrs- Kommunikations- und Energieinfrastruktur
2. Wirtschaft und Arbeit
3. Soziale Zusammenarbeit, Betreuung, Gesundheit und Pflege
4. Integrierte ländliche Entwicklung

Mit einigen zentralen Aussagen zu diesen Themen möchten wir Sie überzeugen, uns Ihr Vertrauen zu schenken.


Verkehrs-, Kommunikations- und Energieinfrastruktur
Für unsere heimischen Unternehmen und für den Tourismus ist eine funktionstüchtige Infrastruktur von herausragendere Bedeutung. Die Vernetzung von Bundes-, Land- und Kreisstraßen sichert unsere Mobilität.

Deshalb bekennen wir uns
- zum Lückenschluss A 46 Hemer-Menden-Arnsberg und - zum Ausbau der B 7 n als Verbindung zur A 44,
- zur Oberen Ruhrtalbahn, deren zweigleisiger Tunnelausbau und die Elektrifizierung den Anschluss an das überregionale Bahnnetz sicherstellt,
- zu Investitionen in den Unterhalt der Straßen.
- Ein qualifiziertes Angebot im öffentlichen Personennahverkehr ist sicherzustellen. Mit Bürgerbussen, Mitfahrzentralen auf lokaler Ebene und Sammeltaxiangeboten ist die Teilhabe am öffentlichen Leben zu ergänzen.

Mit unserer kreiseigenen Telekommunikationsgesellschaft, die aufgrund ihrer Erfolge nun überregional arbeitet, konnten wir viele kleinere Ortsteile und Industriegebiete an das moderne bundes- und weltweite Kommunikationsnetz anschließen. Gleichzeitig waren wir Impulsgeber für andere Telekommunikationsunternehmen. Die Übertragungstechnik ist nun neuen Erfordernissen anzupassen, ausreichende Breitbandqualität sicherzustellen. Die Zusammenarbeit mit der Fachhoch-schule Südwestfalen ist dabei fortzusetzen.

Energiesicherheit und bezahlbare Energie sind uns ein wichtiges Anliegen. Wir unterstützen den Ausbau “Erneuerbarer Energien”. Die Interessen vor Ort sind mit Vorrang zu betrachten. Das Landschaftsbild ist für uns ein Qualifikationsfaktor, gerade für Windkraftanlagen.”Fracking” lehnen wir ab.


Wirtschaft und Arbeit

Der Hochsauerlandkreis ist innerhalb von Südwestfalen die drittstärkste Industrieregion Deutschlands. Dies ist innovativen, leistungsfähigen mittelständischen Unternehmen - oft Familienbetriebe - zu verdanken. Der Weg, Kompetenzen zu bündeln ist richtig und fortzusetzen. Automobilzulieferer und Lichtindustrie konnten im Zuge von Regionale Projekten erfolgreich Förderung erfahren.

Dazu gehört, qualifizierte Bildungswege in einem breit gefächerten Schul- und Fachhochschulsystem zu schaffen, die durch Berufspraktika während der Schule (Projekt “Kein Abschluss ohne Anschluss”) und innerbetriebliche Aus- und Weiterbildung zu stärken sind. Nur so kann dem Fachkräftemangel begegnet werden.

Es gilt, die Attraktivität der Region zu verdeutlichen, um junge Menschen zum Hierbleiben zu überzeugen und ggf. andere Menschen zum qualifizierten Zuzug zu motivieren.

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist uns ein besonderes Anliegen. Auszeichnungen von Betrieben, ausreichende Betreuungsmöglichkeiten in Kindergärten für alle Altersstufen sind der Weg, dem Fachkräftemangel zu begegnen, Voraussetzungen für ausreichendes Familieneinkommen zu schafffen und eine selbstbestimmte Altersvorsorge aufzubauen.

Unsere heimischen Agrarbetriebe sichern die Versorgung mit frischen Lebensmitteln. Das Ziel der Direktvermarktung von Produkten bedarf der Unterstützung.


Soziale Zusammenarbeit, Betreuung, Gesundheit und Pflege

Eine Vielzahl von Leistungen gelebter Solidarität ist auf Kreisebene verankert. Hilfen zum Lebensunterhalt, zur Pflege, im Alter, zur Gesundheit und Eingliederungshilfen für Menschen mit Behinderung werden auf Kreisebene gesteuert und kommen allen Bürgerinnen und Bürgern unabhängig von ihrem Wohnsitz zugute. Wir können Stolz auf unser soziales Netzwerk sein, dass den Schwachen aufnimmt und ihm Teilhabe am öffentlichen Leben ermöglicht.

Das Jugendamt und die Kindertageseinrichtungen leisten einen wertvollen Beitrag zur Herstellung von Chancengleichheit in der Betreuung und Erziehung von jungen Menschen.

Der Integration ausländischer Mitbürgerinnen und Mitbürger kommt eine besondere Bedeutung zu. Gesteuerte Zuwanderung wird uns helfen, unseren Wohlstand zu erhalten. Das Kompetenzzentrum Integration kann einen wichtigen Beitrag zum Erlernen der deutschen Sprache und dem Vermitteln von Kenntnissen für den Aufenthalt im Sauerland leisten.

Die medizinische Versorgung im ländlichen Bereich sicherzustellen, ist keine originäre öffentliche Aufgabe auf Kreisebene. Sie ist aber ein wichtiger Standortfaktor für die Menschen im Sauerland, die sich über mehr Lebenszeit freuen können. Diese wichtige Frage der Daseinsvorsorge ist daher intensiv zu begleiten. Es bedarf einer Vielzahl von Maßnahmen, z. B. Arzt- bzw. Patientenbusse, Einsatz medizinischer Fachkräfte, angebunden an eine Arztpraxis, Teilzeitangebote an medizinisches Personal, Tagespraxen. Statt starrem Festhalten an bisherigen Systemen brauchen wir Lösungen, die unserem Raum gerecht werden.
Längere Lebenszeit erfordert auch ein Mehr an Pflegemöglichkeiten. Das angelaufene Projekt “ambulant vor stationär” gibt dabei den anzustrebenden Weg vor. Qualitätsstandards sind zu überprüfen.


Integrierte ländliche Entwicklung

Die Prognosen für den Hochsauerlandkreis weisen bei gleichzeitig wachsendem Altersdurchschnitt einen Bevölkerungsrückgang aus. Damit werden die finanzpolitischen Spielräume kleiner. Anpassungen auf allen Ebenen des gesellschaftlichen Lebens sind unumgänglich.

Diesen demografischen Wandel gilt es zu gestalten, um neuen Herausforderungen angemessen zu begegnen.
Zentralität von öffentlichen Einrichtungen und Lebensqualität in unseren Stadtteilen und Dörfern sind dabei kein Widerspruch. Es eröffnen sich vielmehr neue Chancen einer auf Übernahme von Verantwortung gründenden ehrenamtlichen Tätigkeit, die der Förderung bedarf.
Auch gibt es keine Planskizze zur ländlichen Entwicklung, wir brauchen ein Mehr an kleinen Projekten, die das örtliche Engagement und die örtlichen Besonderheiten aufnehmen. Dazu müssen Vorhaben wie “Unser Dorf hat Zukunft” und die Auszeichnung ehrenamtlicher Tätigkeit neu konzipiert werden. Durch Vernetzung von Gruppen kann dann eine Breitenwirkung erzeugt werden. Ein Mehr an Angeboten für unsere Jugendlichen ist erforderlich.

Dem Schutz der Bürgerinnen und Bürger ist durch polizeilichen Einsatz Rechnung zu tragen. Ausdünnung von Wachen und gleichzeitig hohe Bindungen in der Verkehrsüberwachung sind der falsche Weg.

Ein großes Potential für die Zukunft im ländlichen Bereich wird auch in der Zusammenarbeit von Städten und Gemeinden untereinander und auf der Ebene des Kreises und in der Region Südwestfalen gesehen. Der noch andauernde “Regionale Prozess” mit seinen vielen Vorhaben unterschied-lichster Ausprägung hat deutlich gemacht, dass mit Gemeinsamkeit mehr erreicht werden kann. Wir bekennen uns zur Fortsetzung dieses Prozesses und der Marketing-Aktivitäten, die das Bewusstsein für unsere Region überregional schärfen wird.


Liberale Zukunft

Mit den genannten Wahlprüfsteinen und Themen wollen wir mit Ihnen gemeinsam die Zukunftsgestaltung für unser Sauerland angehen und sind bereit, Verantwortung zu übernehmen.

Vielleicht haben wir nicht alle Ihre Fragen zur Politik auf Kreisebene damit beantworten können oder Sie haben weitere Anregungen für unsere Arbeit. Machen Sie davon Gebrauch.


Wir bitten um Ihre Stimme für unsere Kandidatinnen und Kandidaten und die Freie Demokratische Partei.


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Bundestagskandidat Carlo Cronenberg

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Friedhelm Walter:


Die Bürgersprechstunde wird wöchentlich an Montagen außerhalb der Schulferien in der Zeit von 10.00 bis 12.00 Uhr im Kreishaus Meschede, Raum 162, angeboten.

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